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In früheren Zeiten stand der Begriff Dyspareunie hauptsächlich für die Passivität der Frau beim Sex und deren Unfähigkeit, zu einem Orgasmus zu kommen. Ferner wurde der Ausdruck Dyspareunie bereits früher teilweise benutzt, wenn ein Paar aus irgendwelchen Gründen sexuell nicht zusammenpasst.
Heutzutage beschreibt die Bezeichnung Dyspareunie in der Regel eher ein allgemeines Nichtzusammenpassen von Mann und Frau in einer Partnerschaft und Ehe, wobei sich die Bezeichnung sowohl auf den seelischen als auch auf den körperlichen und somit auch auf den sexuellen Bereich bezieht.
Hierbei spielt die Unfähigkeit der Frau, einen Orgasmus zu erlangen nach wie vor eine Rolle, da die Disharmonie in einer Partnerschaft in vielen Fällen der Hauptgrund für diesen Umstand darstellt. Finden sich in einer Partnerschaft seelische oder auch körperliche Differenzen, so kann dies bei der Frau eine enorme sexuelle Blockade auslösen und da der Orgasmus der Frau hauptsächlich von psychischen Faktoren abhängt und nicht, wie beim Mann, durch rein körperliche Stimulationen erreicht wird, kann es hierdurch vorkommen, dass eine Frau nicht fähig ist, zum Höhepunkt zu kommen.
In nicht wenigen Fällen führt die Dyspareunie zu einer Beendigung der Partnerschaft, da sowohl die psychischen als auch körperlichen, sexuellen Faktoren in einer Partnerschaft und Ehe natürlich in gleichen Maßen von großer Bedeutung sind. Stellt sich eine Disharmonie in einem dieser Bereiche, oder sogar in beiden ein, resultieren hieraus zumeist weitere Probleme in der Partnerschaft.