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Der Begriff Hafada steht für ein spezielles Intimpiercing, welches sich in Form von einem oder mehreren Metallringen gestaltet, die sich in einer Hautfalte des Hodensacks befinden. Teilweise werden die Hafada mithilfe einer Metallkette miteinander verbunden.
Intimpiercings, wie das Hafada, weisen heutzutage eine immer höhere Beliebtheit bei vielen Männern auf und tatsächlich wird das Hafada mittlerweile nicht nur von Angehörigen der SM-Szene eingesetzt. Beim Stechen von einem Hafada muss selbstverständlich mit einer sehr hohen Sorgfalt und Hygiene vorgegangen werden und grundsätzlich darf ein Hafada nur von einem ausgebildeten Piercer angebracht werden. Durch das nicht fachgerechte Stechen von einem Hafada können erhebliche Probleme, wie Infektionen oder auch Verletzungen an den Hoden entstehen.
In der SM-Szene wird das Hafada auch häufig im Rahmen von Bestrafungsspielen für die Schmerzerzeugung eingesetzt, wobei die Partnerin oder der Partner während der Sexspiele an dem Hafada zieht.
Intimpiercings, wie das Hafada, stellen keinesfalls eine Erfindung der Neuzeit dar, da auch viele Naturvölker bereits sehr langer Zeit und traditionell ihre Genitalien mithilfe von Schmuckstücken verzieren, die durch die Hautfalten gestochen werden. Einer Theorie zufolge stammt das Hafada aus dem Nahen Osten, wo es innerhalb von einem speziellen Ritual dafür eingesetzt wurde, einen heranwachsenden Mann als geschlechtsreif zu kennzeichnen.
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