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Der Begriff Insemination steht für die künstliche Befruchtung einer Eizelle der Frau ohne einen direkten Koitus. Die Insemination findet grundsätzlich im Körper der Frau statt, wobei das Sperma des Mannes durch einen Mediziner in die Gebärmutter der Frau eingebracht wird.
In vielen Fällen wird vor der Insemination eine Hormonbehandlung bei der Frau angesetzt, wodurch die Chance auf eine positive Befruchtung enorm steigt. Nicht selten kann aus einer derartigen Hormonbehandlung im Rahmen der Insemination eine Mehrlingsgeburt resultieren.
Auf die Insemination greifen vor allem Paare zurück, die sich bereits seit längerer Zeit eine positive Empfängnis wünschen und diese aus verschiedenen Gründen ausbleibt. In einigen Fällen kann dies am Sperma des Mannes liegen, da die Spermien beispielsweise keine optimale Beweglichkeit aufweisen und somit die verschiedenen Barrieren im Gebärmutterhals der Frau nicht passieren können. In solch einem Fall wird für die Insemination häufig auf das Sperma eines anderen Mannes zurückgegriffen, welches eine ideale Anzahl an beweglichen und gesunden Spermien aufweist.
Noch vor einiger Zeit durfte die Insemination laut Gesetz in Deutschland nur an verheirateten Frauen durchgeführt werden. Alleinstehende und homosexuelle Frauen durften nicht künstlich befruchtet werden. Doch hat sich diese Gesetzeslage glücklicherweise vor einiger Zeit geändert.