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Sadismus

Als Sadismus wird grundsätzlich eine sexuelle Neigung bezeichnet, in deren Rahmen der Sadist eine Luststeigerung und sexuelle Erregung durch die Unterdrückung, Demütigung und das Zufügen von Schmerzen verspürt.

Das exakte Gegenstück des Sadismus stellt der Masochismus dar.
Der Begriff Sadismus wurde erstmals von einem deutschen Psychiater unter einem wissenschaftlichen und medizinischen Kontext benutzt und resultiert aus einem klassischen Roman von Alphonse François Marquis de Sade, in welchem pornografische Inhalte in direkter Verbindung mit Gewalt, Unterwerfung und Demütigung dargestellt werden.

Der Sadismus stellt in der heutigen Zeit ein wesentlicher Bestandteil der SM-Praktiken dar, was diese Bezeichnung bereits vermuten lässt (SM = Sado-Machoismus). Im Rahmen der sadistischen Praktiken greifen die Anhänger dieser sexuellen Neigung auf sehr unterschiedliche Methoden zurück, ihren Partner zu demütigen, zu unterwerfen oder diesem Schmerzen zuzufügen. Selbstverständlich darf dies ausschließlich mit der Zustimmung des Partners geschehen.

Die moderne Form eines Sadisten zeigt sich in der heutigen Zeit in Form der Dominas, welche von Masochisten aufgesucht werden, um sich quälen und demütigen zu lassen. Ob eine Domina jedoch tatsächlich sadistische Neigungen aufweist oder dies nur des Geldes wegen praktiziert, ist von Fall zu Fall verschieden und kann nicht pauschalisiert werden. Jedoch wird der Begriff Sadismus heutzutage nicht nur ausschließlich unter einem sexuellen Kontext verwendet, denn beispielsweise werden auch Tierquäler häufig als Sadisten bezeichnet.





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