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Unter dem Begriff Sodomie wird heutzutage die sexuelle Handlung mit Tieren bezeichnet. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Tiere für die sexuelle Aktivität hinzugezogen werden. Sodomie wird beispielsweise mit Hunden, Schweinen, Pferden oder Kühen durchgeführt und wird in unserer Gesellschaft grundsätzlich als verwerfliche und perverse Neigung angesehen. Bei der Sodomie werden zumeist verschiedene Körperöffnungen der Tiere penetriert und heutzutage finden sich auch ungemein viele Filmproduktionen, welche als Hauptthema die Sodomie aufgreifen.
In der heutigen Zeit spiegelt sich im Begriff Sodomie, oft auch Zooophilie genannt, klar und deutlich die von der Gesellschaft als verwerflich angesehene Sexualpraktik mit Tieren wieder und daher ist diese Bezeichnung mit Negativität belastet. Daher wird der Sex mit Tieren unter einem neutralen Kontext heutzutage häufig auch als Zoophilie bezeichnet.
Der Begriff Sodomie wurde bereits im frühen Mittelalter verwendet, jedoch wurden zu dieser düsteren Zeit nicht nur ausschließlich Sexualpraktiken mit Tieren unter dieser Bezeichnung geführt, sondern sämtliche sexuelle Aktivitäten, welche von der Kirche als pervers bezeichnet wurde, da sie nicht der Fortpflanzung sondern der Sinnesbefriedigung dienten. Beispielsweise wurde im Mittelalter der Analsex von homosexuellen und auch heterosexuellen Paaren der Sodomie untergeordnet.
Grundsätzlich wurde der Begriff Sodomie von der biblischen Stadt Sodom hergeleitet, welche laut der christlichen Mythologie von Gott wegen enormer (mitunter sexueller) Aussteifungen zerstört wurde.